Dublin

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When I die, Dublin will be written on my heart.
– James Joyce

James Joyce und Oscar Wilde wurden hier geboren und der St. Patrick’s Day hat hier sein Zuhause. Dublin, Hauptstadt Irlands.
Am letzten Wochenende im April, auf das der 1. Mai, sowohl in Deutschland als auch in Großbritannien ein gesetzlicher Feiertag, folgte, flogen wir nach Dublin. Ich weiß, dass das mittlerweile schon drei Monate her ist, aber ich nehme mal an, dass sich in dieser Zeit nicht so viel verändert hat. Obwohl, wärmer ist es geworden. Hoffentlich…
Da die Reisezeiten ganz früh morgens und ganz spät abends am billigsten sind und ich ein kleiner Sparfuchs bin, hob unser Flugzeug am Donnerstag um 5.30 Uhr (!) von London Stansted ab. Das bedeutete für mich eine sehr kurze Nacht und eine chaotische Fahrt zum Flughafen. Denn auch wenn man es vielleicht denkt, die Verbindungen der öffentlichen Verkehrsmittel nachts unter der Woche sind auch in London nicht die besten, vor allem nicht dort, wo ich damals gewohnt habe.

Was wir in Dublin gemacht haben und was ich empfehlen würde? Meine Liste:

1) Sightseeing:

Dublin Castle

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Dublin Castle ist eine alte Burg, in der die englischen Könige früher einen Sitz hatten. Heute wird das wunderschöne Anwesen für offizielle Staatsempfänge und andere politische Zwecke genutzt. Im Ticket (7 Euro/ ermäßigt 6 Euro) beinhaltet ist eine englischsprachige Führung, die etwa eine Stunde dauert, vieles über die Geschichte und auch die wirkliche Nationalfarbe Irlands verrät – die, mal nebenbei gesagt, nicht Grün ist!

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Guinness Store House

IMG_2484Dass das Guinness Store House in dieser Liste auftaucht, ist sicherlich keine Überraschung. Egal wen man fragt, was man in Dublin unternehmen sollte, die Heimat des bekanntesten irischen Bieres wird immer genannt. Nicht umsonst ist es die größte Touristenattraktion des Landes. Der Eintritt ist mit 14 Euro sehr teuer, auch wenn im Preis ein Pint Guinness enthalten ist, der sich in einer normalen Bar im teuren Dublin auch auf mindestens 5 Euro beläuft. Auf sieben Stockwerken werden die Besucher dann in die Welt des Guinness entführt. Die Geschichte wird vorgestellt, der Brauprozess gezeigt, man wird durch die unglaublich zahlreichen Merchandise-Artikel geführt und kann am Ende in der Bar im obersten Stockwerk sein Bier genießen (s. Beitragsbild. Die Aussicht ist schön, aber um ehrlich zu sein hat Dublin nicht unbedingt das schönste Stadtbild, dahergehend ist sie nicht allzu beeindruckend.) Einen Besuch würde ich trotzdem empfehlen.

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Tipp: Tickets vorher im Internet kaufen, um dem 90-minütigen Schlangestehen vorzubeugen – und genügend essen, denn man sollte durchaus mit einigen Stunden Aufenthalt rechnen.

Irish Pubs

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Müsste ich mich für eine Sache entscheiden, die mir in Dublin am besten gefallen hat, dann wären es die Irish Pubs. Nicht (nur) weil ich gerne ausgehe und den Abend gerne mit einem Bier in einer netten Bar ausklingen lasse. Sondern weil dort einfach jeden (!) Abend Live-Musik gespielt wird – wer meine letzten Einträge gelesen hat oder mich kennt, der weiß, dass Live-Musik für mich das Größte ist. Zudem sind die Iren ein so lebensfrohes Volk, jeder lacht, jeder tanzt, jeder hat Spaß. Das führt dazu, dass man einfach automatisch selbst Spaß hat. Und das liegt dann nicht nur am Whiskey.

 

It’s all about Oscar

Oscar Wildes (einziger) Roman, ‚The Picture of Dorian Gray‘, zählt definitiv zu meinen Lieblingsbüchern. Deshalb habe ich mich in seiner Geburtsstadt auf die Spuren des Schriftstellers begeben. Und ja, man kann sagen, die Iren sind stolz auf ihn. Können sie ja aber auch wirklich sein.

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Trinity College

Das Trinity College befindet sich im Zentrum der Stadt. Neben dem Campus lohnt sich hier auf jeden Fall ein Abstecher in die alte Bibliothek (gebaut 1732) mit einer Sammlung von rund 6 Millionen Büchern. Die 20.000 wertvollsten werden im ‚Long Room‘ aufbewahrt. Zweifelsohne ist diese Bibliothek eine der schönsten, die ich je gesehen habe. Zudem kann hier das ‚Book of Kells‘, das zu den bekanntesten noch auffindbaren Büchern aus dem Mittelalter zählt und nicht fotografiert werden durfte, und die älteste Harfe Irlands bewundert werden.

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2) Essen

Skinflint

Das ‚Skinflint‘ in Temple Bar ist vielleicht nicht unbedingt das, was man als Restaurant-Tipp in Irland erwarten würde. Denn – man sei vorgewarnt – hier gibt es kein typisch irisches Essen. Ich weiß nämlich eigentlich immer noch nicht, was typisch irisches Essen überhaupt ist. Aber was es hier gibt? Die besten Flammkuchen, die ich je gegessen habe!

 

3) Unterkunft

Unterkunft kann ich leider keine empfehlen, weil wir leider wenig Glück mit unserem Hostel hatten. Mit AirBnB habe ich aber bisher nur gute Erfahrungen gemacht und würde dies einem Sechserschlafsaal immer vorziehen. Warum ich das nicht gleich gemacht habe? -> Sparfuchs, siehe oben.

 

4) Dublin: ja oder nein?

Ja, definitiv! Obwohl es nicht zu meinen Lieblingsstädten zählen wird, ist die irische Hauptstadt definitiv einen Besuch wert. In einer Woche werde ich mir mit der Atlantikküste im Westen noch eine andere Seite Irlands ansehen. Über diesen Trip wird es dann hier sicherlich auch etwas zu lesen geben.

Ein paar weitere Eindrücke aus Dublin:

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St. Patrick’s Cathedral

 

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Vielen Dank fürs Lesen!
C x

 

Ein Kommentar zu „Dublin

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