Irland

Zwei Mal war ich 2017 in Irland. In der Hauptstadt und dann an der Atlantikküste. Zunächst flog ich von London nach Dublin, wo ich mich mit einer Freundin traf, gemeinsam machten wir uns dann aus dem Osten der Insel auf den Weg in den Westen. Ohne Auto. Mit dem Zug. In Ennis angekommen, begaben wir uns auf die Suche nach dem Bus in das kleine Dorf Quin, in dem unsere Unterkunft von AirBnB lag. Finden konnten wir ihn aber nicht, weshalb ich mich bei einem der netten Ordner erkundigte, wo denn unser Bus abfahren würde. Mit der „Antwort“, die ich dann bekam, hatte ich nicht gerechnet. Denn es war lediglich ein Lachen und zurück blieb ein leicht verstörtes Ich. Nachdem sich der Ordner wieder beruhigt hatte, erklärte er mir nüchtern, dass es keinen Bus nach Quin gebe. „Pardon, I think I didn’t understand what you’ve just said.“ Ja, ich dachte, ich hätte mich verhört. Aber das habe ich leider nicht. Denn nach Quin gab es keinen Bus, wir mussten uns ein Taxi nehmen. Ja, ein richtiges Taxi. 13 Kilometer später und 15 Euro ärmer standen wir dann vor dem Haus unserer Vermieterin, die ihren Augen auch nicht trauen konnte, als sie das Taxi in den Innenhof vorfahren sah. Noch weniger glauben konnte sie, dass wir auch für die nächsten Tage kein Auto gebucht hatten. Wie wir später herausfanden und uns von allen Seiten anhören mussten, ist es nämlich praktisch ein Ding der Unmöglichkeit, Irland ohne Auto zu bereisen, zumindest wenn man sich außerhalb Dublins aufhält. Eines sei gleich mal vorweg genommen: Es ist nicht unmöglich. Denn, wie ich schon in meinem Beitrag über meine erste Irlandreise im April schrieb, sind die Iren sehr nette und hilfsbereite Menschen. Und außer in Quin gibt es es auch öffentliche Verkehrsmittel. Mit diesen, durch Trampen und Spaziergänge auf nicht allzu sehr befahrenen Straßen haben wir es letztendlich doch geschafft, den Westen Irlands zu erkunden.

Cliffs of Moher

Gleich am ersten Tag besuchten wir nach einem kleinen Abstecher an den Strand in Lahinch die weltbekannten Cliffs of Moher. Die Bilder, die jeder kennt, versprechen nicht zu viel. Die Klippen sind wirklich beeindruckend und atemberaubend schön. Wir hatten sehr viel Glück mit dem Wetter und einen wunderschönen Tag.

Lahinch:

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Cliffs of Moher:

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Galway

Am Samstag, dem Tag der großen Races, machten wir einen Ausflug nach Galway. Von allen Seiten hörten wir, die Stadt werde so überfüllt sein. Als wir morgens ankamen, war sie jedoch so gut wie leer und hatten die Möglichkeit, uns ein wenig umzusehen. Allzu gut hat mir die Stadt nicht gefallen.
Am Nachmittag, nachdem der Regen endlich aufgehört hatte, füllten sich die Straßen und vor allem die Pubs schnell. Allzu viele Bilder habe ich von diesem Tag und der darauffolgenden Nacht nicht. Aber: Wenn es keine Bilder gibt, hatte man oft die beste Zeit. In diesem Fall stimme ich dem zu 100 Prozent zu.

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Quin und Knappogue Castle

In Quin befand sich unsere AirBnB-Unterkunft. Ein sehr beschauliches Dorf mit einer alten Abbey-Ruine, 4 Pubs und sonst nicht vielem. Nett war’s dort trotzdem.

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Limerick

Von unserer Vermieterin empfohlen wurde uns Limerick, einer der größeren irischen Städte. Warum, bleibt weiterhin fraglich. Mir hat die Stadt überhaupt nicht gefallen. Es gab kaum etwas zu sehen und beeindruckt hat mich dort gar nichts. Außer vielleicht unser Mittagessen auf der Terrasse eines Restaurants mit Ausblick auf das Castle.

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Inis Oirr

Der letzte Tag war mit Abstand der schönste. Wir begaben uns auf die Inis Oirr, eine von drei Inseln vor der Küste Irlands. Eine halbe Stunde dauerte die Fahrt auf dem Boot (Seekranken ist die Überfahrt keineswegs zu empfehlen, sogar mir wurde ziemlich schlecht), dann bietet sich eine wunderschöne Natur. Weiße Sandstrände, türkisblaues Wasser, trotzdem das Grün, für das Irland bekannt ist.

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